Was ist derzeit das wichtigste Problem der Menschheitsgeschichte?

Was bekommt man eigentlich als Antwort, wenn man einer ausschließlich logisch und emotionslos arbeitenden Ki wie ChatGPT folgende Frage stellt:

„Was ist derzeit das wichtigste Problem der Menschheitsgeschichte?“

Das derzeit wichtigste Problem der Menschheitsgeschichte ist der Klimawandel. Er stellt eine existenzielle Bedrohung für die Menschheit dar, da er weitreichende und tiefgreifende Auswirkungen auf nahezu alle Aspekte des Lebens auf der Erde hat. Zu den wichtigsten Herausforderungen des Klimawandels gehören:

  1. Extreme Wetterereignisse: Zunahme von Hitzewellen, Überschwemmungen, Dürren und schweren Stürmen, die zu menschlichem Leid und erheblichen wirtschaftlichen Schäden führen.
  2. Anstieg des Meeresspiegels: Bedrohung von Küstenregionen und Inselstaaten, die zu Umsiedlungen und Verlust von Lebensräumen führt.
  3. Verlust der Biodiversität: Bedrohung zahlreicher Tier- und Pflanzenarten durch veränderte Klimabedingungen und Lebensräume.
  4. Auswirkungen auf die Landwirtschaft: Veränderungen in Temperatur und Niederschlagsmustern beeinflussen die Nahrungsmittelproduktion und können zu Hungersnöten führen.
  5. Gesundheitliche Folgen: Zunahme von hitzebedingten Krankheiten, Ausbreitung von Tropenkrankheiten und schlechtere Luftqualität.
  6. Soziale und politische Instabilität: Klimabedingte Migration und Konflikte um knappe #Ressourcen können politische Spannungen verschärfen.

Der Klimawandel erfordert dringende, globale Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen, Anpassung an unvermeidliche Veränderungen und Förderung nachhaltiger Praktiken in allen Bereichen der Gesellschaft.

Europawahl 2024: Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

im Jahr 2024 stehen wir vor einer bedeutenden Entscheidung. Die Europawahl bietet uns die Möglichkeit, die Zukunft unseres Kontinents und darüber hinaus maßgeblich zu beeinflussen. Angesichts der drängenden Herausforderungen, die vor uns liegen, ist es wichtiger denn je, dass wir unsere Stimme nutzen, um für eine nachhaltige, gerechte und zukunftsorientierte Politik zu stimmen.

1. Klimawandel und Umweltschutz

Der Klimawandel ist das drängendste Problem unserer Zeit. Um die negativen Auswirkungen zu mildern und eine lebenswerte Zukunft zu sichern, brauchen wir entschlossene Maßnahmen:

  • Förderung erneuerbarer Energien: Investitionen in Wind-, Solar- und Wasserkraft müssen intensiviert werden. Die EU sollte Anreize schaffen, um den Ausbau dieser Technologien zu beschleunigen und fossile Brennstoffe schrittweise auslaufen zu lassen.
  • Nachhaltige Landwirtschaft und Forstwirtschaft: Unterstützung für Landwirte bei der Umstellung auf umweltfreundliche Praktiken, die den Boden und die Biodiversität schützen. Aufforstungsprogramme können helfen, CO2 zu binden und Lebensräume zu erhalten.
  • Grüne Mobilität: Ausbau von öffentlichem Verkehr, Fahrradinfrastruktur und Elektromobilität. Europa muss die Vorreiterrolle in der Entwicklung umweltfreundlicher Verkehrstechnologien übernehmen.

2. Soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit

Ein nachhaltiges Europa bedeutet auch, soziale Ungleichheiten zu bekämpfen und für alle Bürger Chancengleichheit zu gewährleisten:

  • Bildung und Weiterbildung: Zugang zu hochwertiger Bildung und lebenslangem Lernen sollte gefördert werden, um den Herausforderungen einer sich wandelnden Arbeitswelt gerecht zu werden.
  • Gesundheitsversorgung: Stärkung der Gesundheitssysteme, um sicherzustellen, dass alle Bürger Zugang zu notwendiger medizinischer Versorgung haben, unabhängig von ihrem Einkommen oder Wohnort.
  • Wohnraum und soziale Sicherheit: Maßnahmen zur Bekämpfung von Obdachlosigkeit und zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum sind essentiell. Ein starkes soziales Sicherheitsnetz schützt die Schwächsten in unserer Gesellschaft.

3. Wirtschaft und Innovation

Eine starke und innovative Wirtschaft ist die Grundlage für Wohlstand und Fortschritt:

  • Unterstützung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU): Bürokratieabbau und Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten stärken die Wettbewerbsfähigkeit der KMU, die das Rückgrat unserer Wirtschaft bilden.
  • Digitalisierung und Technologieförderung: Investitionen in digitale Infrastrukturen und Förderung von Forschung und Entwicklung in Schlüsseltechnologien wie Künstliche Intelligenz und grüne Technologien.
  • Kreislaufwirtschaft: Förderung von Recycling und Wiederverwendung von Materialien, um Ressourcen zu schonen und Abfall zu reduzieren.

4. Europäische Zusammenarbeit und globale Verantwortung

Europa muss als Einheit auftreten, um globale Herausforderungen zu meistern:

  • Stärkung der EU-Institutionen: Eine starke und handlungsfähige EU kann effektiver auf globale Krisen reagieren und die Interessen ihrer Bürger vertreten.
  • Internationale Zusammenarbeit: Europa sollte eine führende Rolle in der globalen Klimapolitik und bei der Förderung von Frieden und Stabilität einnehmen.
  • Menschenrechte und Demokratie: Einsatz für die Wahrung von Menschenrechten und demokratischen Werten sowohl innerhalb als auch außerhalb Europas.

Liebe Europäerinnen und Europäer, die Europawahl 2024 ist unsere Chance, den Kurs zu bestimmen und eine nachhaltige, gerechte und innovative Zukunft zu gestalten. Nutzen wir diese Gelegenheit, um gemeinsam ein starkes und vereintes Europa zu schaffen, das den Herausforderungen der Gegenwart gewachsen ist und zukünftigen Generationen Hoffnung und Perspektiven bietet.

Gehen Sie am 9. Juni wählen und setzen Sie ein Zeichen für ein besseres Europa!

Mit herzlichen Grüßen,

Christian Wilhelm

Eurovision Song Contest 2024

Eine Ode an die Schrägheit Europas

Liebe Eurovision-Enthusiasten und die, die es noch werden möchten,

es ist wieder soweit! Der Eurovision Song Contest 2024 steht vor der Tür, und wie jedes Jahr versammeln sich Musikliebhaber, Glitzerfanatiker und patriotische Choreografen aus allen Ecken Europas (und darüber hinaus) für das wohl schrillste Spektakel des Kontinents. Ja, meine Damen und Herren, es ist Zeit für den jährlichen Wettbewerb, bei dem das Motto „Je schräger, desto besser“ gelebt wird wie sonst nirgendwo.

Ein Festival der Einzigartigkeiten

In einer Welt, die oft von Eintönigkeit und Einheitsbrei geprägt ist, bietet der Eurovision eine erfrischende Dosis Exzentrik. Wo sonst sieht man Wikinger in Lederhosen, singende Flugbegleiter und Feuer speiende Klaviere auf einer Bühne? Die diesjährige Ausgabe verspricht, all das und noch viel mehr zu bieten. Nehmen wir uns einen Moment Zeit, um einige der Höhepunkte zu würdigen:

  • Island schickt eine Metal-Band in Ganzkörper-Strickanzügen, die den Klimawandel besingt. Eine Mischung aus Ernsthaftigkeit und nordischer Verrücktheit, die uns alle aufrütteln soll.
  • Moldawien hat sich für einen Opernsänger entschieden, der während seines Auftritts gleichzeitig jongliert und Stepptanz vorführt. Multitasking in seiner schönsten Form!
  • Finnland überrascht uns dieses Jahr mit einem elektronischen Remix traditioneller Polka, präsentiert von einer Gruppe Roboter, die von einem 12-jährigen Programmierer gesteuert werden. Zukunft, wir kommen!
Der Geist der Freundschaft

Trotz der scharfen Konkurrenz und des oft sehr nationalistischen Stolzes, den jeder Teilnehmer mitbringt, bleibt der Eurovision ein leuchtendes Beispiel für europäische Freundschaft und Zusammenhalt. Zumindest bis zur Punktevergabe, wenn sich alte Bündnisse und Feindschaften auf wunderbar vorhersehbare Weise manifestieren. Aber wer kann es den Griechen und Zyprioten verübeln, wenn sie sich gegenseitig die Höchstpunktzahl zuschieben? Es ist einfach Tradition, und Traditionen soll man pflegen.

Mode und Mysterien

Ein weiteres Highlight sind natürlich die Outfits. Von extravaganten Roben bis hin zu minimalistischen Nichts, die Mode beim ESC ist ein Augenschmaus der besonderen Art. Dieses Jahr besonders im Trend: LED-beleuchtete Kleider, die ihre Farbe im Takt der Musik wechseln, und Hüte, die so groß sind, dass sie eine eigene Bühne bräuchten.

Auch die Moderatoren, die oft wie aus einer zu bunten Traumwelt entsprungen wirken, verdienen eine besondere Erwähnung. Ihre Fähigkeit, in fünf Sprachen gleichzeitig zu stolpern, während sie uns charmant durch den Abend führen, ist schlichtweg beeindruckend.

Ein Abend voller Überraschungen

Und dann sind da noch die unvorhersehbaren Momente, die der ESC so einzigartig machen. Ob es nun ein Pyrotechnik-Ausfall ist, ein unerwarteter Gastauftritt eines Tiers (wir erinnern uns an die Hühner von 2018) oder einfach nur ein Sänger, der mitten im Refrain die Bühne verlässt – Überraschungen sind garantiert.

Fazit: Eurovision bleibt Eurovision

Der Eurovision Song Contest ist und bleibt ein Fest der Extravaganz, des Kitsches und der Freude an der Vielfalt. In einer Welt, die oft zu ernst und zu geordnet ist, erinnert uns dieses bunte Spektakel daran, dass es okay ist, anders zu sein, laut zu sein und sich einfach mal treiben zu lassen.

Also, meine lieben Leserinnen und Leser, lasst uns die Glitzerhüte aufsetzen, die Snacks bereithalten und uns auf einen Abend voller Musik, Kuriositäten und unvergleichlicher Unterhaltung freuen. Denn eines ist sicher: Der Eurovision Song Contest 2024 wird uns wieder einmal beweisen, dass Europa, wenn auch nur für eine Nacht, die bunteste und verrückteste Familie der Welt ist.

Auf ein unvergessliches Eurovision-Erlebnis!

Bauernproteste: Eine kritische Betrachtung

Die Bauernproteste, die Anfang 2024 in Deutschland stattfanden, haben die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich gezogen und eine hitzige Debatte über die Zukunft der Landwirtschaft, Umweltschutz und die Rolle der Politik entfacht. Doch während die Anliegen der Landwirte durchaus berechtigt sind, werfen die Proteste auch Fragen und Kritikpunkte auf, die es wert sind, genauer betrachtet zu werden.

1. Verhärtete Fronten: Dialog statt Konfrontation

Ein zentrales Problem der Proteste war die Eskalation und die verhärteten Fronten zwischen Bauern und Regierung. Statt konstruktive Gespräche zu führen, eskalierten viele Demonstrationen in Konfrontationen, die eher eine Polarisierung statt einer Lösung vorantrieben. Der Einsatz von schwerem Gerät, wie Traktoren, um Verkehrswege zu blockieren, führte zu erheblichen Störungen im öffentlichen Leben und erhitzte die Gemüter.

Eine kritische Betrachtung zeigt, dass ein Dialog auf Augenhöhe, bei dem beide Seiten bereit sind, Kompromisse einzugehen, der bessere Weg gewesen wäre. Der Protest als solcher ist ein wichtiges demokratisches Mittel, doch die Art und Weise, wie er durchgeführt wird, entscheidet über seine Wirksamkeit und Akzeptanz in der Gesellschaft.

2. Umweltschutz und Landwirtschaft: Ein Balanceakt

Viele Landwirte fühlen sich durch die immer strengeren Umweltauflagen überfordert und wirtschaftlich bedroht. Diese Sorgen sind nachvollziehbar, doch gleichzeitig muss berücksichtigt werden, dass der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen von zentraler Bedeutung ist. Der Klimawandel und der Verlust der Biodiversität sind existenzielle Bedrohungen, denen wir nur mit entschlossenem Handeln begegnen können.

Es stellt sich die Frage, wie eine nachhaltige Landwirtschaft gefördert werden kann, die sowohl den wirtschaftlichen Bedürfnissen der Landwirte als auch den ökologischen Erfordernissen gerecht wird. Hierzu bedarf es innovativer Lösungsansätze und einer engeren Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Politik und Landwirtschaft.

3. Subventionen und Marktmechanismen

Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die Rolle von Subventionen und Marktmechanismen in der Landwirtschaft. Viele Protestierende forderten höhere Subventionen und Unterstützung vom Staat. Allerdings ist das Subventionssystem in der EU bereits jetzt sehr komplex und oft undurchsichtig. Es stellt sich die Frage, ob es nicht sinnvoller wäre, die bestehenden Mittel effizienter und zielgerichteter einzusetzen, um nachhaltige Praktiken zu fördern und den ökologischen Fußabdruck der Landwirtschaft zu reduzieren.

Marktmechanismen spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Landwirte sind oft den Schwankungen des globalen Marktes ausgesetzt, was zu wirtschaftlicher Unsicherheit führt. Eine Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe und fairer Handelsbedingungen könnte helfen, die Abhängigkeit von volatilen Märkten zu verringern und die Resilienz der Landwirtschaft zu erhöhen.

4. Gesellschaftliche Wahrnehmung und Wertschätzung

Ein oft übersehener Aspekt ist die gesellschaftliche Wahrnehmung und Wertschätzung der Landwirte. Viele Menschen sind sich der harten Arbeit und der Herausforderungen, denen sich Landwirte täglich stellen müssen, nicht bewusst. Dies führt zu Missverständnissen und mangelnder Unterstützung seitens der Bevölkerung.

Hier könnten Bildungsinitiativen und eine stärkere Einbindung der Landwirtschaft in öffentliche Diskurse helfen, das Verständnis und die Wertschätzung für die Arbeit der Landwirte zu erhöhen. Ein besseres Verständnis seitens der Verbraucher könnte auch zu einer höheren Bereitschaft führen, für nachhaltig produzierte Lebensmittel einen fairen Preis zu zahlen.

Fazit

Die Bauernproteste Anfang 2024 haben wichtige Themen auf die Agenda gesetzt und gezeigt, dass die Landwirtschaft in Deutschland vor großen Herausforderungen steht. Doch anstatt auf Konfrontation zu setzen, sollten alle Beteiligten den Weg des Dialogs und der Zusammenarbeit suchen. Nur so können nachhaltige und faire Lösungen gefunden werden, die den Interessen der Landwirte, der Umwelt und der Gesellschaft als Ganzes gerecht werden.

Wir stehen vor einer gemeinsamen Aufgabe: die Gestaltung einer zukunftsfähigen Landwirtschaft, die ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltig ist. Dies erfordert Mut, Innovation und den Willen, alte Denkmuster zu durchbrechen und gemeinsam neue Wege zu gehen.

Politischer Jahresrückblick 2023: Europa und Deutschland im Fokus

Liebe Leserinnen und Leser,

das Jahr 2023 neigt sich dem Ende zu und es war politisch ein bewegtes Jahr für Europa und insbesondere für Deutschland. Von klimatischen Herausforderungen bis hin zu geopolitischen Spannungen – Europa stand vor zahlreichen Prüfungen, die sowohl Mut als auch Entschlossenheit erforderten. Lassen Sie uns gemeinsam einen Blick zurückwerfen und die bedeutendsten Ereignisse und Entwicklungen Revue passieren lassen.

Klimawandel und Umweltpolitik

Das Jahr 2023 begann mit einer intensiven Diskussion über den Klimawandel. Die verheerenden Waldbrände in Südeuropa und die schweren Überschwemmungen in Teilen Deutschlands und Mitteleuropas erinnerten uns erneut an die Dringlichkeit des Klimaschutzes. Die EU beschloss, ihre Klimaziele weiter zu verschärfen, und verabschiedete den „Green Deal 2.0“, der noch ambitioniertere Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen und zur Förderung erneuerbarer Energien vorsieht.

In Deutschland wurde der Kohleausstieg beschleunigt, und die Bundesregierung investierte massiv in die Infrastruktur für erneuerbare Energien und Elektromobilität. Trotz dieser Fortschritte bleibt die Umsetzung eine Herausforderung, und es wird spannend sein zu sehen, wie sich diese Maßnahmen in den kommenden Jahren auswirken.

Wirtschaft und Inflation

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie waren auch 2023 noch spürbar, doch Europa zeigte sich resilient. Die Inflationsrate blieb hoch, was zu Spannungen zwischen der Europäischen Zentralbank (EZB) und den nationalen Regierungen führte. Während die EZB versuchte, die Inflation durch Zinserhöhungen zu bekämpfen, warnten einige Politiker vor den möglichen negativen Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum.

Deutschland, als größte Volkswirtschaft Europas, spielte eine zentrale Rolle bei der Stabilisierung der EU-Wirtschaft. Durch gezielte Investitionen in grüne Technologien und Digitalisierung konnte Deutschland seine Wettbewerbsfähigkeit stärken und zugleich Arbeitsplätze schaffen. Dennoch bleibt die wirtschaftliche Lage angespannt, und die soziale Ungleichheit ist weiterhin ein drängendes Problem.

Geopolitische Spannungen und Sicherheit

Das geopolitische Umfeld war 2023 von zahlreichen Spannungen geprägt. Die Beziehungen zwischen der EU und Russland blieben frostig, insbesondere nach den anhaltenden Konflikten in der Ukraine und den wiederholten Cyberangriffen auf europäische Institutionen. Die EU reagierte mit verschärften Sanktionen und einer stärkeren militärischen Zusammenarbeit im Rahmen der NATO.

Deutschland spielte eine Schlüsselrolle in diesen Bemühungen und setzte sich für eine stärkere europäische Verteidigungsunion ein. Bundeskanzler Olaf Scholz betonte die Notwendigkeit, Europa sicherheitspolitisch unabhängiger zu machen, während er gleichzeitig die transatlantischen Beziehungen mit den USA stärkte.

Migration und Integration

Die Migrationspolitik blieb ein heißes Thema. Die EU-Mitgliedsstaaten rangen um eine gemeinsame Strategie, um die anhaltende Migration aus Krisengebieten zu bewältigen. In Deutschland wurde der Fokus verstärkt auf die Integration gelegt. Neue Programme zur Sprachförderung, beruflichen Qualifikation und sozialen Integration wurden eingeführt, um Migranten besser in die Gesellschaft zu integrieren.

Trotz dieser Bemühungen blieben die Meinungen innerhalb der EU gespalten. Länder an den Außengrenzen der EU forderten mehr Solidarität und Unterstützung, während andere Mitgliedsstaaten zögerten, verbindliche Quoten zu akzeptieren.

Demokratie und Rechtsstaatlichkeit

Die Verteidigung der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit stand 2023 ebenfalls im Mittelpunkt. In einigen osteuropäischen Ländern, insbesondere Polen und Ungarn, gerieten die Regierungen wegen umstrittener Justizreformen und Einschränkungen der Pressefreiheit unter Druck. Die EU setzte sich verstärkt für die Wahrung ihrer Grundwerte ein und drohte mit finanziellen Sanktionen, sollte es keine Verbesserungen geben.

Deutschland unterstützte diese Bemühungen nachdrücklich und betonte die Notwendigkeit, die gemeinsamen europäischen Werte zu verteidigen. Gleichzeitig gab es auch innerhalb Deutschlands Debatten über die Stärkung der demokratischen Institutionen und den Schutz der Pressefreiheit.

Fazit: Ein Jahr der Herausforderungen und Chancen

Das Jahr 2023 war für Europa und Deutschland ein Jahr voller Herausforderungen, aber auch voller Chancen. Die politischen Entscheidungen und Entwicklungen dieses Jahres werden die Zukunft des Kontinents maßgeblich beeinflussen. Es bleibt abzuwarten, wie die EU und ihre Mitgliedsstaaten die Herausforderungen des Klimawandels, der wirtschaftlichen Stabilität, der geopolitischen Spannungen und der Migration bewältigen werden.

Eines ist jedoch sicher: Die europäischen Bürgerinnen und Bürger sind sich der Bedeutung dieser Themen bewusst und engagieren sich aktiv in den politischen Diskursen. Diese aktive Teilnahme ist entscheidend für die Gestaltung einer gemeinsamen und erfolgreichen Zukunft.

Mit diesen Gedanken verabschieden wir das Jahr 2023 und blicken gespannt auf das kommende Jahr, das sicherlich wieder viele politische Entwicklungen und Herausforderungen bereithalten wird.

Unser Lied für Liverpool

Wenn wir es den Null-Punkte-Gebern beim ESC in diesem Jahr mal so richtig selbstironisch geben wollen, dann schicken wir diesmal…

Welchen Song schicken wir zum Eurovision Song Contest?

Heute Abend ist es wieder so weit. Der jährliche Versuch (Autokorrektur hat „jämmerliche Versuch“ vorgeschlagen) Deutschlands beim Eurovision Song Contest zumindest ansatzweise wieder ein Erfolgserlebnis zu haben. Dabei ist unsere Quote beim Eurovision Song Contest im Durchschnitt gar nicht so mies. Nach dem grandiosen Sieg von Lena im Jahr 2010 mit Satellite, sind wir immerhin dreimal unter den besten 10 gelandet.

Da waren es nur noch 8

Nach einer kurzfristigen Erkrankung musste Frida Gold für heute Abend absagen. Deren Beitrag „Alle Frauen in mir sind müde“ fiel etwas aus der Reihe und deswegen hat er mir gefallen. Die Melodie ist gut, Text und Interpretin authentisch. Gerade Authentizität scheint das Publikum wohlwollend zu honorieren. Es wäre ein Überraschungsei beim ESC geworden.

Qual der Wahl

Die verbliebenden acht Beiträgen sind dennoch eine bunte Tüte. Da dürfte für alle heimischen ESC-Fans, die heute Abend abstimmen, etwas dabei sein.

Wenn wir es den Null-Punkte-Gebern in diesem Jahr mal so richtig selbstironisch geben wollen, dann schicken wir diesmal Ikke Hüftgold mit „Lied mit gutem Text“ auf eine andere Insel als Malle.

Mit den anderen Beiträgen sehe ich kaum eine Chance im Finale. Zumal das ESC-Publikum solche Länder wie Deutschland, die sich ins Finale einkaufen, scheinbar gerne mal abstrafen.

Euer Christian Wilhelm

Evolution der Dummheit?

Wenn man sich die Wikipedia-Jahrestag-Seite vom 24. Februar anschaut, dann findet man mehrfach die Silbe Krieg. In der Geschichte der Menschheit scheint es hier keine Weiterentwicklung gegeben zu haben. Technologisch sehr wohl, aber der Krieg bleibt unmenschlich!

Die menschliche Entwicklung

Charles Darwin aged 51
Charles Darwin mit 51 Jahren. Quelle: Wikipedia

Heute vor 152 Jahren erschien Charles Darwins zweibändiges Werk The Descent of Man, and Selection in Relation to Sex. Dort wurde erstmals der Begriff Evolution verwendet. Wenn man so ehrfürchtig auf so berühmte Wissenschaftler schaut, fragt man sich doch, ob sich die Menschheit eigentlich grundsätzlich weiterentwickelt hat? Ich meine damit nicht die ganzen technologischen Errungenschaften der Menschheit, sondern der Mensch und seine Menschlichkeit.

Ein Tag im Februar

Wenn man sich die Wikipedia-Jahrestag-Seite vom 24. Februar anschaut, dann findet man mehrfach die Silbe Krieg. In der Geschichte der Menschheit scheint es hier keine Weiterentwicklung gegeben zu haben. Technologisch sehr wohl, aber der Krieg bleibt unmenschlich!

Beispiel Estland

Nach 700 Jahren endete genau heute vor 105 Jahren die Fremdherrschaft Estlands. Am 24. Februar 1918 bildet sich eine provisorische Regierung unter Ministerpräsident Konstantin Päts, die die Unabhängigkeit von Russland und vom Deutschen Reich erklärt. Sowjetrussland anerkannte diese allerdings erst nach einem zweijährigen Krieg an. Mit der Freiheit war es dann mit dem 2. Weltkrieg auch schon bald wieder vorbei. Erst mit dem Zerfall der Sowjetunion zu Beginn der 90er-Jahre kam die Unabhängigkeit für das gepeinigte Land zurück. Insofern ist es verständlich, dass Estland sorgenvoll auf den vor 12 Monaten begonnenen russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine schaut.

Eine langsame Zeitenwende

Wenn man sich den Verlauf der Geschichte anschaut, dann kann man doch auch gesellschaftliche Weiterentwicklungen erkennen. Leider ist der Mensch an sich mit Veränderungen seiner Umwelt oft überfordert, sodass manche Evolution mehrere Generationen benötigt. Es scheint sogar so, als ob der technologische Fortschritt manchmal wieder einen Schritt zurück für die Menschen bedeutet. Wenn ich hier den ganzen Tag an meinem PC sitze, was sind dann da 4 Millionen Jahre bis zur Erlernung des aufrechten Ganges.

Euer Christian Wilhelm

Staatliche Maßnahmen gegen Klimaproteste!

Letzte Generation: Ziviler Ungehorsam im Klimaaktivismus

Heute fand eine landesweite Durchsuchungsaktion gegen Klimaaktivisten statt. Die Debatte über die Protestformen der Initiative Letzte Generation hat in den vergangenen Wochen viel Aufmerksamkeit in den Medien erregt. Anfangs war ich ebenfalls erschrocken und skeptisch gegenüber diesen Protesten. Doch dann hörte ich einen Kommentar in einer Presseschau des Deutschlandfunks, der zusammenfasste: „Da nehmen junge Menschen unschuldige andere Menschen in Geiselhaft für ihre Weltanschauung.“ Das hat mich sehr verärgert. Erstens ist Klimaschutz keine Weltanschauung, und zweitens werden immer wieder die gleichen Methoden angewendet, indem Menschen gegen andere Menschen eingesetzt werden. Das kann man seit vielen Jahren bei Streiks im öffentlichen Dienst, der Bahn usw. beobachten.

Menschengruppe schwarz-weißes Schattenbild
Wozu staatliche Maßnahmen gegen Klimaproteste?

Geht der Rechtsstaat mit sich selbst ebenfalls so hart ins Gericht, wenn er seine eigenen Gesetze zum Klimaschutz verletzt? Ein Protest darf nicht zu sanft sein, sonst wird er nicht wahrgenommen. Die Verdrängungsgesellschaft muss gestört werden. Ähnlich wie wir unsere eigene Endlichkeit verdrängen, verdrängen wir gerne die Auswirkungen des Klimawandels. Wenn wir an einem Autounfall vorbeifahren, denken wir uns, „Armes Schwein, zum Glück bin ich nicht involviert.“

Internationaler Gerichtshof für Klimaverbrechen

Ohne richterlichen Beschluss werden in Bayern Menschen, die für den Klimaschutz protestieren, einen Monat lang inhaftiert. In Bayern nennt man das beschönigend „Vorbeugegewahrsam“. Dies wird durch das bayerische Polizeiaufgabengesetz ermöglicht, das eigentlich für andere Zwecke gedacht war. Nun werden damit unbequeme Menschen bestraft, die nur die Welt retten wollen. Wenn es in Zukunft einen internationalen Gerichtshof für Klimaverbrechen geben sollte, dann sicherlich nicht in diesem Bundesland. Was ist zu tun?

Starke Zivilgesellschaft oder besorgte Bürgerinnen und Bürger

Meiner Meinung nach sind wir in eine Falle getappt. Anstatt uns solidarisch mit der „Letzten Generation“ zu erklären, haben wir uns etwas völlig anderes einreden lassen. Wir sind wie bei dem bereits erwähnten Unfall einfach weitergefahren und haben es geschehen lassen. Jemand anders wird sich schon darum kümmern. Doch insgeheim wissen wir genau, dass dies nicht der Fall ist. Die Zivilgesellschaft muss endlich zusammenstehen und darf nicht gegeneinander ausgespielt werden. Die Wissenschaft gibt den Rahmen vor, und dann wird die Apokalypse abgewendet!

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Die Ampel blinkt gelb

Gelbes Blinken bedeutet, dass die Ampel nicht in Betrieb ist. So ähnlich steht es in der Straßenverkehrsordnung und im übertragenen Sinne gilt das vermutlich auch für unsere Bundesregierung. Die scheinbar rücksichtslose Rücksichtnahme auf der Befindlichkeiten des kleinsten Koalitionspartners gehen mir gehörig auf die Nerven. Es kommt mir so vor, als wolle die FDP nun Christian Lindners These aus dem November 2017 beweisen. Damals ließ er mit den Worten „Es ist besser, nicht zu regieren, als falsch zu regieren“ die zähen Koalitionsverhandlungen platzen. Wir waren also vorgewarnt und haben es dennoch getan.

Gas geben oder aufgeben?

Grundsätzlich bedeutet das gelbe Signallicht an der Ampel „Vor der Kreuzung auf das nächste Zeichen warten.“ (§ 37 StVO). Man sollte also anhalten. Nur, wenn das nicht gefahrlos möglich ist, darf man ausnahmsweise auch bei Gelb noch fahren. Die Gefahr ist der Krieg in Europa und es wäre eine saudumme Idee jetzt wegen des Dauergeplärres der Liberalen die Regierungskoalition krachen zu lassen. Es heißt zwar „Politik ist die Kunst der Kompromisse“, aber was tut man, wenn sich eine Partei absolut nicht kompromissbereit zeigt? Man muss Überzeugungsarbeit leisten, mit Worten und an der Wahlurne.

Material zur aktuellen Lage als Diskussionsgrundlage
Wie geht es weiter mit der Ampel?

Normalerweise springt eine Ampel einmal um auf Grün und man kann weiter fahren. Sinnvoll wären weniger Selbstgeißelung bei den GRÜNEN, weniger Bremsklotz bei den Liberalen und mehr Geschlossenheit insgesamt. Denn den meisten Menschen gehen Prinzipienreiterei und gegenseitige Schuldzuweisung gehörig auf den Senkel. Bundeskanzler Olaf Scholz muss nun sein Team in den Griff bekommen und darf trotz aller Umstände den Koalitionsvertrag nicht aus den Augen verlieren. Die Ampelkoalition kann nicht alles richtig machen, aber sie sollte aufhören mit dem Versuch, es allen recht machen zu wollen. Momentan hat man das Gefühl, dass eine Handvoll Trolle in den asozialen Hetzwerken die Mehrheit unserer Volksvertreter fernsteuern, anstatt dass unsere Volksvertreter der Mehrheit vom Volk dienen.

Zum Schluss noch ein Funfakt: „Der blaue Planet“ von Karat war vor genau vor 40 Jahren in beiden Teilen Deutschlands ein Hit. Damals hatte befürchtete man allerdings eine andere von Menschen gemachte Zerstörung der Erde.