Donald Trump, der irre König 2.0

Donal Trump als der irre König 2.0 (The Mad King 2.0)

„Winter Is Coming – Und mit ihm ein weiterer Tweet von König Donald dem Unberechenbaren“

Von ncws, Hofnarr der digitalen Ära

Liebe Untertanen des Reichs der Endlosen Skandale, willkommen zurück in unserer geliebten Serie „House of the Orange“ – einer Tragikomödie, in der die Mauer nicht aus Eis, sondern aus leeren Versprechungen besteht, und der „Eiserne Thron“ durch einen goldverchromten Klotisch ersetzt wurde. Während wir in Game of Thrones noch über den Wahnsinn von König Aerys II. („Der Irre König“) staunten, der seine Untertanen bei lebendigem Leib verbrennen ließ, weil er „Stimmen in den Flammen“ hörte, haben wir heute das Glück, einen Monarchen zu erleben, der stattdessen Twitter-Stürme entfesselt – weil er „Stimmen in den Fox News-Tickern“ hört.

„Burn Them All!“ – Die Kunst der diplomatischen Brandstiftung

Aerys Targaryen war bekannt für seine paranoide Fixierung auf Verrat und seine Vorliebe, Leute einfach in Brand zu setzen. Donald Trump hingegen hat eine elegantere Methode entwickelt: Er entlässt sie erst per Tweet, bevor er sie symbolisch verbrennt – meist in Form eines Spottnamens („Sleepy Joe“, „Crooked Hillary“, „Rocket Man“). Wo der Irre König noch mit Wildfeuer hantierte, setzt Trump auf Wild-Tweets – gleicher Zerstörungswille, nur mit weniger Geruchsbelästigung.

Und während Aerys’ letzte Worte angeblich „Burn them all!“ waren, lautet Trumps Motto eher: „Believe me, folks, nobody burns like me. The best burns. Tremendous burns.“

„You Win or You Die“ – Die Trump’sche Version der Politik

In Game of Thrones ging es um Macht, Intrigen und das nackte Überleben. In House of the Orange geht es um… nun ja, auch um Macht, Intrigen und das nackte Überleben – nur dass hier die Intrigen meist aus „Ich kenne die besten Intrigen, wirklich, die allerbesten“ bestehen und das Überleben davon abhängt, ob man es schafft, nicht als „total loser“ oder „enemy of the people“ gebrandmarkt zu werden.

Wo Cersei Lannister noch mit Wein und sanfter Manipulation regierte, setzt Trump auf Fast Food und harte Fakten (die er sich selbst ausdenkt). Und während Tywin Lannister seinen Kindern beibrachte, dass „ein Löwe nicht seine Krallen wetzt, während er brüllt“, hat Trump die Kunst perfektioniert, beides gleichzeitig zu tun – meist um 3 Uhr morgens.

„The Wall“ – Oder: Wenn ein Bauprojekt zum nationalen Trauma wird

Aerys träumte von einer Welt, in der er alle Feinde verbrennen könnte. Trump träumte von einer Mauer, die… nun, eigentlich niemandem etwas nützt, außer Bauunternehmern und Memes. Während die Night’s Watch jahrhundertelang die echte Mauer gegen die Weißen Wanderer verteidigte, verteidigt Trump seine imaginäre Mauer gegen… karavaneweise „sehr böse Menschen“ (die in Wahrheit meist nur vor noch böseren Menschen fliehen).

Und wo Jon Schnee noch sagte: „Die Mauer schützt uns alle“, twittert Trump: „Die Mauer wird großartig sein, glauben Sie mir. Die beste Mauer. Mexico wird zahlen. Sie lachen jetzt, aber wartet ab.“ (Spoiler: Mexico hat nicht gezahlt. Und die Mauer sieht aus wie ein überteuertes Lego-Projekt.)

„Chaos ist eine Leiter“ – Aber nur, wenn man keine Ahnung hat, wie man klettert

Petyr Baelish verstand, dass Chaos Chancen schafft – für klugere Köpfe. Trump hingegen scheint zu glauben, Chaos sei die Chance. Warum sonst würde er:

  • Handelskriege führen wie ein betrunkener Schwarzhändler auf dem Fleabottom-Markt?
  • Bündnisse zerstören, als wären sie aus Dracarys-Feuer gemacht?
  • Wissenschaft leugnen, als wäre sie eine Rote Priesterin, die ihm die Wahrheit über seine Haarfarbe verrät?

Aerys hörte Stimmen. Trump hört Sean Hannity. Beide endeten damit, dass ihre eigenen Leute sie loswerden wollten – nur dass Trump (bisher) ohne Jamie-Lannister-Moment davongekommen ist. Vielleicht, weil niemand mutig genug ist, ihm den Goldenen Twitter-Stuhl zu entreißen.

„Valar Morghulis“ – Alle Menschen müssen sterben (aber erst nach der nächsten Wahl)

Am Ende von Game of Thrones starb der Irre König durch die Klinge seines eigenen Beschützers. Trump hingegen hat es geschafft, dass selbst seine Gegner ihn nicht loswerden – nicht durch Impeachment, nicht durch Anklagen, nicht einmal durch vier Jahre ununterbrochener Peinlichkeit.

Vielleicht, weil er das ultimative Game of Thrones-Zitat verinnerlicht hat:
„Ein Löwe hat keine Freunde, nur Untertanen – oder Feinde.“
(Und wenn alle Untertanen zu Feinden werden? Dann erfindet man einfach neue Untertanen.)

Fazit: „Winter Is Coming“ – Aber der König träumt von Sommer in Mar-a-Lago

Während Westeros sich auf den Langen Winter vorbereitet, bereitet sich Amerika auf den Langen Wahlkampf vor – eine Zeit, in der Fakten zu „Fake News“ werden, Verbündete zu „globalistischen Eliten“ und jeder, der widerspricht, zu einem „deep state“-Verschwörer.

Doch keine Sorge, liebe Leser: Egal, wie viele Dragons (oder indictments) auftauchen – König Donald der Unerschütterliche wird weiterregieren, bis die letzte Covfefe-Tasse getrunken ist.

Und falls nicht? Nun, wie Tyrion Lannister so schön sagte:
„Man gewinnt den Thron nicht mit Tugend. Man gewinnt ihn mit Twitter-Fingern und einer goldenen Toilette.“

In diesem Sinne: Möge der Algorithmus mit euch sein.


Was denkst du? Sollten wir Trump den „Irren König 2.0“ nennen – oder ist das eine Beleidigung für Aerys? Schreib’s in die Kommentare! (Aber pass auf, sonst blockt er dich.) 🔥👑

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